
Unabhängiges Label-Utility zur Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 EU-KI-Verordnung
Lens-ID®
Wie machen wir echte Handarbeit beweisbar? Lens-ID hält fest, wie ein digitales Werk entstanden ist, sichert diesen Nachweis fälschungssicher mit einem digitalen Fingerabdruck und macht ihn als einfaches Label sichtbar — es zeigt nur, wie etwas entstanden ist, ohne zu bewerten oder zu warnen. So lässt sich die ab August 2026 geltende Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung in der Praxis nachweisbar erfüllen.
Entstehungsdaten in Sekunden abrufen
Lens-ID® Lookup · [BETA]
Sie sehen unter einem Bild einen Code wie L-ID: 7X4-B9Q? Geben Sie ihn ein und lesen Sie die deskriptive Faktenkarte — ohne Login, ohne Wertung.
Lens-Inspector · Demo
Kein Code zur Hand? Ziehen Sie ein Beispielbild in den Inspector.
Ziehen Sie eines der Bilder per Drag-and-Drop auf die Fläche — oder tippen Sie es einfach an. So prüft Lens-ID ein Werk in der Praxis.
Beispielbilder
Hinweis: Demo mit hinterlegten Beispielakten. Echte Dateien werden im Inspector clientseitig geprüft.
Bild hierher ziehen
oder ein Beispiel antippen
Der Handlungsdruck
Kein Warnschild. Sondern ein klarer Nachweis, wie etwas entstanden ist.
Bisher drehte sich die Debatte um KI-Kennzeichnung vor allem ums Warnen und Abschrecken — als wäre jeder Inhalt erst mal verdächtig. Das hilft niemandem weiter. Lens-ID geht den umgekehrten Weg: Es zeigt sachlich, wie ein Werk entstanden ist, statt es zu stigmatisieren.
Kennzeichnungspflicht
Ab diesem Stichtag greifen die Transparenzpflichten nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung (EU) 2024/1689.
Bußgeldrahmen
Oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes bei Verstößen gegen zentrale Pflichten der KI-Verordnung.
pollytix-Studie
Kryptische Warnhinweise verfehlen ihre Wirkung — bei Audio blieb die Erkennung bei 46 %, exakt auf Niveau der Kontrollgruppe.
Das Problem: Warum heutige Lösungen versagen
„Echt oder Fälschung“ greift zu kurz
Heutige Systeme kennen nur Schwarz-Weiß: entweder von Menschenhand oder komplett KI. Doch die meisten Werke entstehen heute gemischt — und genau das können sie nicht abbilden.
Ein Echtheits-Siegel sagt nichts über die Wahrheit
Auch ein Deepfake kann ein technisch einwandfreies Echtheits-Zertifikat tragen. Hinzu kommt: Beim Hochladen gehen diese Herkunfts-Infos oft verloren und sind dann wertlos.
Warnhinweise verpuffen wirkungslos
Studien zeigen: Schrille oder kryptische Warnungen werden überlesen oder falsch verstanden — gerade bei Video und Audio bringen sie kaum etwas.
Die Architektur
Wir beweisen nicht, woher eine Datei stammt — sondern wie sie entstanden ist.
Übliche Echtheitsnachweise dokumentieren nur die Herkunft einer fertigen Datei: Welches Programm sie erzeugt hat, wer sie zuletzt gespeichert hat. Das sagt aber nichts darüber aus, ob ein Mensch tatsächlich gearbeitet hat. Lens-ID dreht die Frage um und protokolliert den gesamten Entstehungsweg — Schritt für Schritt, während er passiert.
Proof of Provenance
Herkunft des Endprodukts
Beantwortet die Frage „Woher kommt diese Datei?" — ein Stempel auf dem fertigen Ergebnis. Lässt sich aber auch auf rein KI-generierte Inhalte setzen und sagt nichts über menschliche Arbeit aus.
Proof of Process — Lens-ID
Beweis der Handarbeit
Beantwortet die Frage „Wie ist das entstanden?" — durch ein lückenloses Protokoll des realen Arbeitsprozesses. So wird menschliche Schöpfung nachvollziehbar und fälschungssicher belegt.
Damit ist Lens-ID kein Konkurrent zu etablierten Herkunfts-Standards wie C2PA, sondern ihre Ergänzung: ein zusätzlicher „menschlicher Layer", der direkt auf den bestehenden Protokollen aufsetzt und sie um den entscheidenden Nachweis echter Handarbeit erweitert.
Erfassung · Akte anlegen
Sie belegen, wie Sie gearbeitet haben
Der Hauptweg führt über den Lens-Inspector: Findet die Prüfung kein passendes Werk, legen Sie eine Akte an — durch direkte Eingabe der Prozessdaten oder durch Upload vorhandener Belege wie Zeiterfassungen oder der Endrechnung an den Kunden. Lens-ID liest die relevanten Angaben automatisch aus, ganz ähnlich der Belegerfassung in der Buchhaltung.
- ·Akte per Dateneingabe oder Beleg-Upload
- ·Daten aus Rechnung & Zeiterfassung extrahiert
- ·Lens-ID Plugin als spätere Komfortvariante
Sicheres Register
Es versiegelt den Nachweis fälschungssicher
Beim Export fasst Lens-ID den gesamten Entstehungsprozess zu einem einmaligen digitalen Fingerabdruck zusammen — einer kurzen Zahlen-Buchstaben-Folge, die sich bei jeder noch so kleinen Änderung am Werk verändert. Dieser Fingerabdruck wird fest in die Datei eingebettet und zusätzlich in einem zentralen Verzeichnis gespeichert (dem „Register“), das einmal Geschriebenes nie wieder überschreiben kann. Fachleute nennen dieses Prinzip „Write Once, Read Many“ (WORM): einmal geschrieben, beliebig oft lesbar, aber nie änderbar.
- ·Übersteht das Entfernen von Metadaten
- ·Einmal gespeichert, nie mehr änderbar
- ·Optional als grünes Blockchain-Ledger
Lens Inspector · Lens-ID Lookup
Jeder kann den Nachweis selbst auslesen — oder ergänzen
Das öffentliche Schaufenster zum Prüfen: Datei per Drag-and-Drop hineinziehen oder die Lens-ID eingeben — und in Echtzeit das neutrale Label lesen. Findet die Prüfung keinen Eintrag, können Urheber:innen den Entstehungsprozess nachträglich erfassen. Wie ein Nährwert-Etikett zeigt das Label Arbeitszeit, eingesetzte Werkzeuge, Klassifikation und Verifizierung an, ganz ohne Login.
- ·Verständlich wie ein Nährwert-Etikett
- ·Kein Treffer? Daten nachtragen
- ·Barrierefrei nach WCAG 2.2
Schritt für Schritt
Der Weg zum fälschungssicheren Nachweis
- 01
Werk im Inspector prüfen
Die Datei wird in den öffentlichen Lens-Inspector gezogen. Existiert bereits ein Nachweis, erscheint er sofort.
- 02
Kein Treffer? Akte anlegen
Gibt es noch keinen Eintrag, startet die Urheberin eine neue Akte für ihr Werk.
- 03
Belege hochladen oder eingeben
Prozessdaten werden direkt eingetragen oder über vorhandene Belege wie Zeiterfassung und Rechnung hochgeladen.
- 04
Daten automatisch auslesen
Lens-ID liest die relevanten Angaben aus den Belegen heraus — ähnlich der Belegerfassung in der Buchhaltung.
- 05
Digitalen Fingerabdruck erzeugen
Der gesamte Prozess wird zu einer einmaligen Zeichenfolge verdichtet, die sich bei jeder Änderung am Werk verändert.
- 06
Fälschungssicher versiegeln
Der Fingerabdruck wird in ein Register geschrieben, das einmal Gespeichertes nie wieder überschreiben kann.
- 07
Neutrales Label ausspielen
Jeder kann den Nachweis auslesen und sieht verständlich, wie das Werk entstanden ist — wie ein Nährwert-Etikett.

Der Prozess ist der Beweis — nicht das Pixel.
Die Klassifikationsmatrix
Der Human Creation Index (HCI).
Vier Klassifikationen mit eindeutigem Kürzel übersetzen telemetrische Rohdaten in rechtlich operationalisierbare Labels — als Brücke zwischen Art. 50 KI-VO und der Schöpfungshöhe nach § 2 Abs. 2 UrhG. Die Versionsnummern (z. B. OHC 1.0, OHC 1.2) erlauben später beliebig feine Abstufungen. Das System urteilt nicht, es liefert das belastbare Prozess-Dossier.
Original Human Content
Reine Handarbeit100 % analoge oder digitale Handarbeit. Keine generativen KI-Schnittstellen. Konventionelle, regelbasierte Filter (z. B. Farbkorrektur) sind erlaubt.
Abstufungen
- OHC 1.0Raw / unbearbeitet
- OHC 1.2Standard-Bearbeitung (Crop, Farbe)
Rechtsfolge
Unstrittiges Urheberrecht. Vollständig von Transparenzpflichten der KI-VO befreit.
Enhanced Human Content
KI nur assistivGenerative KI nur punktuell und assistiv (Rauschunterdrückung, rudimentäres Inpainting, Grammatik). Telemetrie belegt dominierende menschliche Gestaltung.
Abstufungen
- EHC 2.0Assistive KI (Entrauschen)
- EHC 2.2Inpainting / Grammatik
Rechtsfolge
Ausnahme nach Art. 50 Abs. 2 KI-VO. Voller Urheberrechtsschutz für das Gesamtwerk.
Hybrid Content
Mensch + KI gemischtKI-Generierung als strukturelle Basis, gekoppelt mit signifikantem, nachweisbarem menschlichen Overpainting, Redigieren und Composing.
Abstufungen
- HBC 3.0KI-Basis + Overpainting
- HBC 3.2Composing aus mehreren Quellen
Rechtsfolge
Juristische Grauzone. Lens-ID dokumentiert Individualität objektiv; Kennzeichnung im Einzelfall durch den Betreiber.
AI-Based Content
Voll KI-generiertNahezu vollständig maschinelle Generierung (reines Prompting). Keine signifikanten menschlichen Interaktionen nach der Ausgabe.
Abstufungen
- AIC 4.0Reines Prompting
- AIC 4.2Prompting + minimale Anpassung
Rechtsfolge
Mangels persönlicher Schöpfung gemeinfrei. Zwingende Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 KI-VO.
Statt bloßes Alarmsystem für KI-basierte Inhalte (AIC) zu sein, etabliert Lens-ID einen rechtssicheren Copyright-Tresor, der den wirtschaftlichen und rechtlichen Wert von OHC- und EHC-Werken schützt und verifiziert.
Die rechtliche Lage
Ohne Nachweis droht der Verlust des Urheberrechts.
Nach § 2 Abs. 2 UrhG genießen nur Werke mit persönlicher geistiger Schöpfung urheberrechtlichen Schutz. Rein KI-generierte Inhalte gelten mangels menschlicher Schöpfungshöhe als gemeinfrei. Das Problem: Wer KI-Werkzeuge einsetzt, kann seinen eigenschöpferischen Anteil im Streitfall oft nicht belegen — und riskiert, dass selbst aufwändig gestaltete Werke fälschlich als ungeschützt behandelt werden.
Das Risiko
- Eigenschöpferischer Anteil ist nach dem Export nicht mehr nachweisbar.
- Werke werden pauschal als „KI = gemeinfrei“ missverstanden.
- Fehlende Kennzeichnung kann Bußgelder nach Art. 50 KI-VO auslösen.
- Vorwurf des AI-Washing gefährdet Honorare und Geschäftsbeziehungen.
Die Lens-ID-Lösung
- Deskriptive Telemetrie dokumentiert den menschlichen Schaffensprozess.
- Die HCI-Klassifikation belegt die Schöpfungshöhe objektiv.
- Kryptografische WORM-Versiegelung macht den Nachweis fälschungssicher.
- C2PA-Manifest liefert den Beweis vor Gericht und gegenüber Auftraggebern.
Für wen das entscheidend ist
KI-Künstler
„Das hat doch nur die KI gemacht.“
Aufwändige hybride Artworks mit stundenlangem Overpainting, Composing und manueller Nachbearbeitung.
Telemetrie belegt Arbeitszeit, Ebenen und Pinselstriche nach der KI-Generierung — die menschliche Schöpfungshöhe wird objektiv dokumentiert (HBC).
Fotografen
„Ist das echt oder generiert?“
Eigene Aufnahmen, mit eigenem Material retuschiert und entrauscht — teils mit assistiven KI-Werkzeugen.
Lens-ID trennt assistive von generativer KI und weist die dominierende menschliche Gestaltung nach (OHC / EHC).
Autoren & Designer
„KI-Visuals sind gemeinfrei.“
Selbst erstellte Visuals, Layouts und Illustrationen für eigene Publikationen.
Das Prozess-Dossier macht den eigenschöpferischen Anteil sichtbar und sichert die Verwertungsrechte fälschungssicher ab.
Vom Verdacht zum belastbaren Beweis.
Lens-ID ersetzt keine richterliche Würdigung — aber es liefert das objektive, manipulationssichere Prozess-Dossier, mit dem Kreative ihre Schöpfungshöhe und damit ihren Urheberschutz erstmals zuverlässig dokumentieren und durchsetzen können.
Einsatzszenarien
Wann kommt Lens-ID zum Einsatz?
Vom rein menschlichen Werk bis zum voll synthetischen Inhalt: Für jeden Grad der KI-Beteiligung zeigt Lens-ID, wie der Prozess aussieht, warum das Werkstück gelistet wird, welche Pflicht erfüllt ist — und wie das resultierende Label konkret aussieht.
OHC · Klasse 1.x
Original Human Content
Fotografin lädt eine unbearbeitete Reportage-Aufnahme hoch.
Typische Akteure: Fotograf:innen, Illustrator:innen, Handwerk, Journalismus
So sieht der Prozess aus
- 1
Aufnahme mit einer physischen Kamera, erfasst über Lens-ID — per Plugin oder manueller Eingabe.
- 2
Nur regelbasierte Korrekturen (Belichtung, Weißabgleich) — keine generative KI im Spiel.
- 3
Prozess wird als digitaler Fingerabdruck (Hash) fälschungssicher in der WORM-Registry versiegelt.
Warum gelistet?
Das Werk soll als unstrittig menschliche Schöpfung nachweisbar und damit gegen den pauschalen „KI-Verdacht“ geschützt sein.
Erfüllte Pflicht
Keine Kennzeichnungspflicht. Lens-ID dient hier als positiver Echtheitsnachweis und Copyright-Tresor (§ 2 Abs. 2 UrhG).
Resultierendes Label
Klassifikation
Verifizierte Handarbeit · 100 % menschlich
Befreit von Transparenzpflichten der KI-VO.
Rein deskriptiv · maschinenlesbar · ohne Wertung. Über die Lens-ID jederzeit als Faktenkarte abrufbar.
Label in der Lens-ID Suche ausprobierenPraxisanwendung
So funktioniert Lens-ID im Alltag.
Drei typische Situationen — von der Urheberin über die Redaktion bis zur Agentur. Klicken Sie sich durch, um zu sehen, was Lens-ID jeweils konkret leistet.
Illustratorin · Urheberin
Echte Handarbeit beweisbar machen
Eine Illustratorin will belegen, dass ihr Werk komplett von Hand entstanden ist — ohne KI.
- 01
Sie weist ihre Identität einmal sicher nach (z. B. über Stripe Identity) und erhält das Abzeichen „Verifizierte:r Urheber:in“.
- 02
Das Lens-ID-Plugin in Photoshop läuft still im Hintergrund mit, während sie zeichnet.
- 03
Es hält rein sachlich fest, wie sie arbeitet — und protokolliert, dass kein einziges KI-Werkzeug zum Einsatz kam.
- 04
Beim Speichern entsteht ein fälschungssicherer Nachweis, der den menschlichen Ursprung belegt — fertig zum Verkaufen und Lizenzieren.
Klassifikation
OHC 1.x — Original Human Content
Arbeitszeit
18 h 45 min
Bildebenen
62
Pinselstriche
4.500+
KI-Aufrufe
0
Neutral und ohne Warnhinweise — wie ein Nährwert-Etikett auf Lebensmitteln, nur für die Entstehung digitaler Werke.
Ökosystem & Konfliktlösung
Mehr als ein Label: das Grundbuch der Medienherkunft.
Lens-ID tritt nicht gegen Wasserzeichen oder Content Credentials an, sondern führt sie zusammen — und stellt für Konflikte in der Medienkette ein neutrales Clearing-Center bereit.
Integration statt Konkurrenz
| Technologie | Wofür sie steht | Was Lens-ID daraus macht |
|---|---|---|
| Content Credentials (C2PA) | Der digitale Frachtbrief im Dateikopf. | Lens-ID sichert den C2PA-Hash fälschungssicher — die Akte beweist die Herkunft selbst dann, wenn Plattformen ihn beim Upload löschen. |
| Invisible Watermarking | Unsichtbares Muster in den Bildpixeln. | Lens-ID ist der öffentliche Decoder: Es bestätigt das Wasserzeichen sachlich und für jeden lesbar in der Akte. |
| Lens-ID (Das Grundbuch) | Öffentliches Aktenzeichen mit lesbarer Online-Akte. | Bündelt C2PA, Wasserzeichen und Deklarationen zu einem einzigen, abfragbaren Nachweis. |
Content Credentials (C2PA)
Der digitale Frachtbrief im Dateikopf.
Durch Lens-ID
Lens-ID sichert den C2PA-Hash fälschungssicher — die Akte beweist die Herkunft selbst dann, wenn Plattformen ihn beim Upload löschen.
Invisible Watermarking
Unsichtbares Muster in den Bildpixeln.
Durch Lens-ID
Lens-ID ist der öffentliche Decoder: Es bestätigt das Wasserzeichen sachlich und für jeden lesbar in der Akte.
Lens-ID (Das Grundbuch)
Öffentliches Aktenzeichen mit lesbarer Online-Akte.
Durch Lens-ID
Bündelt C2PA, Wasserzeichen und Deklarationen zu einem einzigen, abfragbaren Nachweis.
Alle Fakten in einer Akte
Lens-ID bündelt C2PA-Metadaten und unsichtbare Wasserzeichen zu einer öffentlich lesbaren Akte — bidirektional, per Import und Export.
Mehr erfahrenSchlichten statt klagen
Ein strukturierter Prozessraum löst Honorar-, Compliance- und Urheberkonflikte anhand eingefrorener Fakten — bis hin zum gerichtsfesten Dossier.
Mehr erfahrenSmart TDM-Tags
Ein vergüteter Lizenzmarkt für saubere Trainingsdaten.
Modelle, die nur noch auf synthetischem Output trainieren, leiden unter „Model Collapse". KI-Entwickler haben daher enormes Interesse an verifiziert menschlichen, urheberrechtlich sauberen Datensätzen. Lens-ID macht diese maschinenlesbar lizenzierbar — angelehnt an die Logik der Creative Commons.
Striktes Opt-Out
Injiziert ein „Do Not Train“-Signal — ein generelles Verbot für jegliches maschinelle Auslesen und Trainieren. Dauerhaft mit dem Inhalt verknüpft.
Eingeschränktes Opt-In
Erlaubt Data Mining ausschließlich für akademische Forschung oder Vorhaben im Non-Profit-Sektor.
Kommerzielles Opt-In
„Opt-In for Royalties“: Das Werk steht als Trainingsmaterial bereit, sofern es über ein Lizenzmodell vergütet wird.
Die Verschneidung der TDM-Tags mit dem HCI ermöglicht einen vollautomatisierten Data-Brokerage-Marktplatz: Werke mit HCI Level 1/2 und Lens-Green werden gebündelt, rechtskonform an KI-Unternehmen lizenziert und über Smart Contracts ausgeschüttet — Mikro-Lizenzgebühren direkt an verifizierte Urheber, ohne administrative Reibung.
Wie machen wir echte Handarbeit beweisbar?
Ein Gespräch über Proof of Process, den Human Creation Index und die Frage, warum Transparenz kein Warnschild, sondern ein Qualitätsmerkmal ist.
Wissensdatenbank & Glossar
Noch Fragen? 100 Antworten — aus Ihrer Perspektive.
Sachlich beantwortet für Creator und für Unternehmen, plus ein A–Z-Glossar, das Begriffe wie WORM, C2PA oder TDM in Alltagssprache übersetzt.
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